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Worte zum Sonntag

Der Pfarreienrat hat beschlossen, dass die Erstkommunionfeier im Wechsel der beiden Gemeinden Alsweiler-Marpingen stattfinden. Grund für diese Regelung ist

  • dass evtl. ein Kirchenmusiker beide Kommunionfeiern begleiten musikalisch begleiten muss
  • in naher Zukunft wird ohnehin ein Wechsel zwischen Alsweiler, Marpingen und Urexweiler stattfinden müssen, weil dann nur noch ein Pfarrer vor Ort ist.
  • Diese Regelung ist in anderen Pfarreiengemeinschaften längst schon eingeführt.
  • Im Jahr 2009 wird die Erstkommunionfeier in Alsweiler am Weißen Sonntag, 19. April 2009,

    in Marpingen am Sonntag nach Weißen Sonntag, 26. April 2009, stattfinden.

     

    18. Januar 2008 Klaus-Peter Kohler neuer Dechant im Dekanat St. Wendel

    Pfarrer Klaus-Peter Kohler aus Oberthal ist der neue Dechant im Dekanat St. Wendel. Kohler, bisher schon Definitor (Stellvertreter des Dechant) im Dekanat wurde von Bischof Dr. Reinhard Marx mit Wirkung vom 18. Januar 2008  für sieben Jahre zum Leiter des Dekanates ernannt. Der 1956 in Spiesen geborene Pfarrer von Oberthal St. Stephanus, Gronig St. Donatus und Güdesweiler Christkönig wurde 1989 in Trier zum Priester geweiht. Stationen seines Wirkens als Kaplan waren Tholey St. Peter und Sotzweiler St. Mauritius. Als Vikar arbeitete er in Fechingen Maria Hilf und Güdingen Heilig Kreuz. Seit 1995 ist Kohler Pfarrer in Oberthal, seit 2004 Definitor im Dekanat St. Wendel. Zum Dekanat St. Wendel gehören rund 65.000 Katholikinnen und Katholiken in den 34 Pfarreien im Kreis St. Wendel.

     

    Auflösung des Dekanates St. Wendel

    Bischof Dr. Reinhard Marx hat nach Anhörung des Priesterrates des Bistums Trier, der Dechanten, der Dekanatskonferenzen und der Dekanatsräte per Dekret vom 15. März 2004 alle Dekanate des Bistums Trier – so auch unser Dekanat St. Wendel –
    zum 31. März 2004 aufgelöst.
    Mit gleichem Dekret wird die Errichtung des Dekanates

    „Obere Nahe – St. Wendel – Tholey“

    erlassen. Es tritt am 01. April 2004 in Kraft. Das neue Dekanat ist nahezu identisch mit den Grenzen des Landkreises St. Wendel.
    Die Dekanate des Bistums werden von 75 auf 35 Dekanate reduziert. Durch diese Struktur-reform sollen die Dekanate – statt der bisherigen Regionen – die „mittlere Ebene“ zwischen Bistum und Pfarreien bzw. Seelsorgeeinheiten bilden.
    Durch Dekret vom 15. März 2004 werden auch alle bisherigen 7 Regionen des Bistums – auch unsere Region Saarbrücken – mit Wirkung vom 01. April 2004 aufgelöst.

    Das Dekret des Bischofs entpflichtet alle Dechanten des Bistums von ihrem Amt des Dechanten mit Wirkung vom 31. März 2004.

    Die dienstältesten Dechanten werden bis zur Ernennung eines neuen Dechanten die Amtsgeschäfte weiterführen.
    Seit 1987 habe ich das Amt des Dechanten im Dekanat St. Wendel 17 Jahre lang ununterbrochen ausgeübt.
    Ich danke allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit in dieser Zeit. Das Amt des Dechanten hat manche Mühe und Arbeit und auch den einen oder anderen Ärger mit sich gebracht. Aber im Ganzen hat es mir Freude gemacht, mit so viel Menschen über die Pfarrgrenze hinaus im Glauben verbunden, für die Sache des Reiches Gottes zu arbeiten. Dank an alle!

    Als dienstältester Dechant der drei bisherigen Dekanate werde ich bis zur Ernennung eines Dechanten für das neue Dekanat noch tätig sein.
    Aber für eine weitere Zeit stehe ich nicht mehr zur Verfügung, weil ich sonst viele Aufgaben in der Seelsorgeeinheit nicht mehr wahrnehmen könnte.
    Ich wünsche dem neuen Dekanat „Obere Nahe – St. Wendel – Tholey“ eine gute und segensreiche Entwicklung.
    Leo Hofmann, Dechant

    Lichtreiche Geheimnisse

    Das Deutsche Liturgische Institut gab im Dezember die offizielle deutsche Übersetzung der fünf neuen Geheimnisse des Rosenkranzes bekannt. Die Einschübe in das Ave Maria des “lichtreichen” Rosenkranzes lauten:
    Ø Jesus , der von Johannes getauft worden ist
    Ø Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat
    Ø Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat
    Ø Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist
    Ø Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat

    Diese Formulierungen sind im gesamten deutschen Sprachraum gültig. Im Apostolischen Schreiben “Rosarium Virginis Mariae” hatte Papst Johannes Paul II. im Oktober vorgeschlagen, die “lichtreichen Geheimnisse” zu den “freudenreichen”, schmerzenhaften” und “glorreichen” hinzuzufügen. Die neu eingeführten Geheimnisse richten den Blick auf das öffentliche Wirken Jesu und schließen damit eine Lücke im überlieferten Rosenkranzgebet.

    Der Papst riet, den Rosenkranz mit den lichtreichen Geheimnissen jeweils am Donnerstag zu beten. Die freudenreichen Geheimnisse können am Montag und Samstag betrachtet werden, die schmerzhaften wie bisher am Dienstag und Freitag, die glorreichen mittwochs und sonntags.

    Mit dieser Ergänzung wurde das Rosenkranzgebet erstmals seit seiner Festlegung durch Papst Pius V. 1569 verändert.

     

    Anmerkung zum Empfang der Heiligen Kommunion

    Die Bedeutung des AMEN beim Kommunionempfang

    Bischof Cyrill von Jerusalem (+ 386 n. Chr.) ist durch seine viel gerühmten Katechesen bekannt geworden, die uns aus dieser Zeit noch überliefert sind. In diesen Katechesen führt er Christen in die Geheimnisse des Glaubens ein. Es sind sogenannte mystagogische Katechesen. Über den Empfang der Heiligen Kommunion hat er einmal folgende Worte gesprochen:

    „Wenn du vortrittst (zum Empfang der Heiligen Kommunion) sollst du deine Hände nicht flach ausstrecken und nicht die Finger spreizen, sondern lege die rechte Hand unter die linke, mach gleichsam einen Thron, um den König zu empfangen. Nimm mit der hohlen Hand den Leib Christi auf und antworte: AMEN.

    Das AMEN ist das kürzeste Glaubensbekenntnis, das wir sprechen und bekennen. Es bedeutet soviel wie: Ja, so ist es, das glaube ich. Deswegen haben Christen seit der frühen Kirche dieses AMEN beim Empfang der Kommunion deutlich und hörbar gesprochen. Ein „Wort-loses“ Empfangen der Kommunion ist diesem Augenblick nicht angemessen. Sprechen Sie bitte dieses AMEN , wenn Sie den Leib Christi empfangen.

    Änderung der Ordnung bezgl. der Mess-Stipendien und Stolgebühren

    Lt. Kirchlichem Amtsblatt für das Bistum Trier, Ausgabe 11 vom 01. Nov. 2003 Nr. 194 sind die Mess-Stipendien und Stolgebühren durch den Bischofskonvent der Kölner Kirchenprovinz geändert worden. Diese Änderungen sind durch Bischof  Reinhard Marx durch Bekanntgabe im Kirchlichen Amtsblatt für das Bistum Trier verbindlich.
    Die Mess-Stipendien ab 01. Jan. 2004 betragen jeweils 5,-- €, die Stolgebühren ebenfalls jeweils 5,-- €.
    Das Mess-Stipendium ist keine Bezahlung der heiligen Messe, sondern eine Spende, die nicht dem Zelebranten (Pfarrer), sondern der Kirchenkasse der Pfarrgemeinde zufällt. Sie dienst für deren Aufgaben und die caritativen Belange von Bedürftigen in der Gemeinde. Ein weiterer Anteil der Mess-Stipendien wird an die Mission weitergeleitet.

     

     „Klangfarben – Farbenklänge“

    Unter diesem Motto stand das Festkonzert anlässlich des 170jähriges Bestehens des Kirchenchores Maria Himmelfahrt am Samstag, 08. Okt. 2005, in unserer Pfarrkirche.

    Den begeisterten Besucherinnen und Besuchern in der vollbesetzten Kirche wurde ein nicht alltägliches Konzert geboten:

    Synchron zu der dargebotenen Chor- und Instrumentalmusik wurde der Kirchenraum durch eine „raffinierte“ Lichttechnik in bizarres oder mystisches, in diffuses oder farbenprächtiges Licht getaucht – entsprechend dem Charakter der Musikwerke, die einen repräsentativen Querschnitt geistlicher Musik, die sich am Lauf des Kirchenjahres orientierte, darstellten. Durch dieses Lichtspiel kam auch die Architektur der Kirche in einer hervorragenden Weise zur Geltung und rief Bewunderung hervor.

    Mitwirkende waren – neben dem Jubiläumschor – die Solisten Sandra Brill (Alt), Astrid Meisberger (Sopran), Gerhard Spaniol (Bariton), Sabine Müller (Querflöte), Susanne Rauber (Querflöte) und Horst Nagel (Saxophon). Die Leitung des Konzerts hatte Wolfgang Trost, der auch die Orgel spielte.

    Unserem Kirchenchor Maria Himmelfahrt gratulieren wir herzlich zu seinem 170jährigen Jubiläum und zu diesem erfolgreichen und beeindruckenden Konzert und bedanken uns bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement, denn ohne Disziplin und Probenfleiß das ganze Jahr über wäre der Chor zu solchen Leistungen wie beispielsweise bei diesem Konzert, bei Gottesdienstübertragungen durch Rundfunk und Fernsehen (wie uns die zahlreichen Anrufe und Zuschriften immer wieder bestätigen) aber auch bei der musikalischen Gestaltung der Festgottesdienste im Laufe des Kirchenjahres nicht fähig.

    Rückblick auf den Rundfunkgottesdienst am 20. April 2008

    Die Resonanz auf den Gottesdienst, der vom Saarländischen Rundfunk im Auftrag des Deutschlandsfunks, der Deutschen Welle und des Südwestrundfunks am 20. April 2008 aus unserer Pfarrkirche übertragen wurde, hat eine sehr positive Resonanz hervorgerufen. Dieser Gottesdienst konnte weltweit empfangen werden. So sind auch außer vielen Orten innerhalb der Bundesrepublik Rückmeldungen aus dem Ausland gekommen, die weiteste dürfte wohl aus Sao Paolo, Brasilien sein.

    Sowohl die gesangliche und solistische Gestaltung fanden lobend Anerkennung als auch die Predigt und der klangvolle Gemeindegesang. Wir freuen uns über dieses positive Echo und hoffen, dass sich die Mühe gelohnt hat.

    Ich danke allen, die bei der Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt haben. Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Regionalkantor Wolfgang Trost.

     

    Rundfunkgottesdienst aus unserer Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

    Am Sonntag, 14. Nov. 2004, übertrug der Saarländische Rundfunk wieder das Hochamt aus unserer Pfarrgemeinde als Rundfunkgottesdienst. Hierzu schreibt uns Wolfgang Drießen, der Leiter der Kath. Rundfunkarbeit des Bistums Trier folgende Zeilen:
    Liebe Mitchristen der Pfarrei
    Maria Himmelfahrt in Marpingen,
    Am Sonntag, dem 14. November, ist der Saarländische Rundfunk bei Ihnen zu Gast. Im Hörfunkprogramm SR 2 Kulturradio (91,3) übertragen wir live den Sonntagsgottesdienst Ihrer Gemeinde. Ich freue mich sehr, dass die Pfarrei Maria Himmelfahrt mit ihrem Pastor Leo Hofmann bereit war, die damit verbundenen Vorbereitungen auf sich zu nehmen. Das ist nicht selbstverständlich. Tausend Dank schon im Voraus!
    Die Übertragung von Gottesdiensten gehört zum Herzstück der Katholischen Rundfunkarbeit des Bistums Trier. Auf diese Weise können wir vielen Menschen im Saarland, die aus beruflichen, gesundheitlichen oder auch altersbedingten Gründen nicht am Gemeindegottesdienst teilnehmen können, eine Form der Mitfeier der Sonntagsmesse ermöglichen. Es ist ein schönes und ermutigendes Zeichen, dass immer wieder Pfarrgemeinden wie die Ihrige bei diesem wichtigen Dienst der Verkündigung mitwirken. Eine „winzigkleine“ Bitte: Je größer Ihre Beteiligung und Ihr kräftiges Mitbeten und Mitsingen sein wird, desto besser wird die Botschaft der Christen der Pfarrei
    Maria Himmelfahrt bei den Hörerinnen und Hörern ankommen!
    In Vorfreude auf den Gottesdienst in Ihrer Gemeinde, besonders auch auf die musikalische Gestaltung unter der bewährten Leitung von Kantor Wolfgang Trost grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen Gottes Segen für Ihren Weg und Ihren Alltag.Ihr Wolfgang Drießen
    Katholische Rundfunkarbeit Trier-Saarbrücken

    Fernsehgottesdienst aus der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Marpingen

    Am 05. Mai 2005, am Fest Christi Himmelfahrt, wurde von der ARD der Festgottesdienst aus unserer Pfarrkirche Maria Himmelfahrt übertragen.

     

    Männerwallfahrt 2007

    fand am Samstag, 01. Sept. 2007, statt und führte nach Worms.

    11.00 Uhr  Hl. Messe in der Pfarrkirche „St. Martin“ in Worms

    15.00 Uhr  Domführung

    16.00 Uhr  Andacht in der Nikolauskapelle im Dom

    17.30 Uhr  Otterberg ( ehemaligen Zisterzienser-Abtei)

    An der diesjährigen Männerwallfahrt nach Worms

    haben 50 Männer unserer Gemeinde teilgenommen. Es war ein Tag mit sehr vielen Eindrücken. Die Wallfahrt stand unter dem Thema: „Beten – Was ist das? Wie geht das? Was bedeutet mir das Gebet?“ Zu diesem Thema haben wir einiges Grundsätzliches überlegt, aber auch selbstverständlich miteinander gebetet. Der Gottesdienst in der ältesten Martinskirche der Welt war sehr eindrucksvoll. Auch die einführenden Worte von Pfr. Wagner, der uns mit der Geschichte der Kirche und des Patroziniums vertraut gemacht hat. Nach dem Mittagessen am Rhein stand um 15.00 Uhr eine Besichtigung des Wormser Domes auf dem Programm. Zwei Domführerinnen haben die Männer in ihren Bann gezogen. Daran haben wir eine gemeinsame Andacht in der Nikolauskapelle des Domes zum Abschluss des Tages gehalten. Nach der Andacht besuchten wir auf dem Heimweg die ehemalige Zisterzienserbasilika in Otterberg, wo wir eine kurze Statio mit Gebet und Lied einlegten. Das opulente Frühstück am Morgen in der Jugendherberge und der gemeinsame Abschluss im Barbararossahof in Eselsfürth dienten der Geselligkeit und Gemeinschaft unter den Männern. Allen, die zu dem Gelingen des Tages beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!

     

     

    Männerwallfahrt nach Worms   Bilder

     

    Pfarrbrief

Pfarrgemeinde
Maria Himmelfahrt
Marpingen

    Mitteilung des Bürgermeisters der Gemeinde Marpingen

    Bürgerbrief
    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
    seit in den vergangenen Wochen in der SZ zu lesen war, dass unser Bischof Marx noch im Jahr 2005 zu den Ereignissen in Marpingen 1999 Stellung nehmen will und dass die Gemeinde plant, die Infrastruktur im Härtelwald zu sanieren bzw. zu verbessern, mehren sich kritische Stimmen in Presse und Funk. Neben unterschiedlichsten Leserbriefen heißt es zum Beispiel in einer Glosse von Gerd Meiser unter der Überschrift 'Lourdes ist nicht Marpingen': "Zu groß ist inzwischen das Durcheinander, weil jetzt auch noch der Marpinger Gemeinderat plant, was der Kapellenverein Anno Domini 1999 bereits geplant hat: Marpingen zum deutschen Lourdes zu machen". Weiter geht sogar noch der Pfarrer i. R. Erhard Bertel, der in seiner katholischen Morgenansprache ausführt: "Man spekuliert darauf, ein deutsches Lourdes könnte in Marpingen entstehen. So sehr ich der Gemeinde ihre Einnahmen gönne, so schäme ich mich doch, wenn ich daran denke, wie da die Marienverehrung kalkulatorisch dreist für den Gemeindesäckel veranschlagt wird."
    Diese und ähnliche Äußerungen können natürlich nicht unwidersprochen im Raume stehen, denn dies ist keinesfalls das, was die Gemeinde plant. Enttäuscht bin ich zum einen darüber, dass die Verfasser derart weit gehende und kompromittierende Aussagen machen nur auf Basis von Presseartikeln, ohne sich bei den Verantwortlichen der Gemeinde nach den tatsächlichen Gegebenheiten zu erkundigen. Sicherlich plant die Gemeinde die Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur im Härtelwald, aber dies auch aus guten Gründen. Marpingen war bereits im Mittelalter Wallfahrtsort. Wir wissen, dass seit mehr als 500 Jahren Menschen nach Marpingen pilgern, um die Mutter Gottes zu verehren und ihr ihre Anliegen vorzutragen. Auch in den letzten Jahren sind es Zehntausende, die die Marienverehrungsstätte um die Kirche Maria Himmelfahrt und im Härtelwald besuchen. Allerdings befinden sich die baulichen Anlagen insbesondere im Quellbereich in einem äußerst sanierungsbedürftigen Zustand. Auch die sanitären Anlagen und die Wege und Plätze müssen insbesondere auch im Interesse der zahlreichen Behinderten, die die Stätten besuchen, dringend saniert und ausgebaut werden.
    Wenn die Gemeinde dabei auf die Hilfe der Europäischen Union angewiesen ist, hängt das insbesondere damit zusammen, dass das Land und die saarländischen Kommunen, so auch Marpingen, sich in einer desaströsen Finanzlage befinden. Daher halte ich es für sinnvoll und richtig, wenn die Gemeinde die von der EU angebotenen Hilfen annimmt und damit auch bei uns für Investitionen und Beschäftigung sorgt. Eines aber scheint mir wichtig, herausgestellt zu werden: zwar erfreut sich der Härtelwald in den letzten Jahren zunehmend einer wachsenden Beliebtheit als überregional bedeutsame Anziehungsstätte für Pilger und auch für Natur- und Wanderfreunde, aber es ist keinesfalls das Ziel, aus Marpingen ein deutsches Lourdes zu machen. Vielmehr soll die Atmosphäre des Härtelwaldes als Ruhe- und Andachtsstätte bewahrt bleiben, denn der Härtelwald ist für viele, die Hilfe suchen und beten wollen, ein beliebter Ort. Dies beweisen unter anderem auch die zahlreichen Kerzen, die dort zu Ehren der Gottesmutter verbrannt werden. Diese Stätte der Besinnung und der Stille in und um die Verehrungsstätte soll der Härtelwald auch bleiben.


    Werner Laub
    Bürgermeister
     

    Einweihung des neuen Kreuzes

    Einweihungsfeier des neuen Kreuzes

    Am Sonntag, 21. Nov. 2004, – am Fest Christkönig – wurde das neue Kreuz, am seitlichen Südportal der Kirche zur Friedhofshalle, eingeweiht von Pastor Leo Hofmann und Pater Rudolf Fritz, der dieses Kreuz geschaffen hat.

    Nach dem Hochamt hatten sich die meisten Gottesdienstbesucher zur Einweihungsfeier eingefunden.

    Nach der Enthüllung des Kreuzes hat Pastor Hofmann deutende Wort über die Symbolik des Kreuzes gesagt. Zuvor hatte der Künstler in der Kirche beim Gottesdienst grundlegende Gedanken und Impulse zur Betrachtung des Kreuzes vorgetragen.

    An der Reaktion vieler Pfarrangehörigen ist zu erkennen, dass dieses Kreuz viele anspricht und zum Nachdenken anregt.

     

    Das neue Kreuz hat seinen Platz in der Nische des seitlichen Kirchenportals zur Friefhofseite hin. – Es steht genau in der Achse des verkürzten Querschiffes. Von der Architektur unserer Kirche betrachtet, hat das Kreuz dort einen „klassischen“ Ort. Das wird am besten erkennbar, wenn man vom „neuen“ Friedhof über den breiten Quergang auf die Kirche zugeht.

    Anlass zur Aufstellung des Kreuzes war zunächst das 100jährige Jubiläum unserer Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“, das wir am 13. Juli 2003 zusammen mit meinem 40jährigen Priesterjubiläum gefeiert haben. Dieses Kreuz soll anlässlich des 100jährigen Jubiläums eine „Festgabe“ für unsere Kirche sein, zugleich aber auch Ausdruck und Zeichen des Glaubens unserer Zeit. Zum anderen fehlt auf unserem Friedhof ein besonderes „Friedhofskreuz“, wie es sonst üblich ist. Das alte Eichenkreuz (ohne Corpus) an der südlichen Seitenwand der Kirche ist verzogen und verwittert. Es wird kaum als Friedhofskreuz wahrgenommen.

    Das neue Kreuz im Seitenportal macht die Nähe und Verbindung von Kirche und Friedhof deutlich und erfüllt somit auch den Zweck und Sinn des Friedhofskreuzes, weil es zum Friefhof hin ausgerichtet ist.

    Das Kreuz wirkt vielleicht auf manche befremdend, die eine herkömmliche Vorstellung vom Kreuz im „Oberammergauer Stil“ haben. Aber eine Kreuzdarstellung, an die man sich so sehr gewöhnt hat, gibt auch keinen Impuls zum Nachdenken mehr.

    Danken möchte ich allen, die durch ihre großzügige Spende anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Kirche und meines 40jährigen Priesterjubiläums die Anschaffung dieses Kreuzes möglich gemacht haben.

    Der Künstler des Kreuzes ist Pater Rudolf Fritz, der bis vor kurzem Pfarrer von Ensch war. Er ist ein anerkannter Künstler, der eine ganze Reihe von Werken geschaffen hat, u. a. auch Kirchenfenster. Pater Rudolf Fritz wird auch im Hochamt um 09.00 Uhr konzelebrieren.

    Über die inhaltliche Gestaltung: Kreuz und vier Reliefs werde ich später berichten.

    IBilder von der Einweihung

     

    Papst Johannes Paul II. - ein großer Zeuge des Glaubens
    Nachruf von Bischof Dr. Reinhard Marx, Trier

    „Öffnet die Türen für Christus!“ so hat Papst Johannes Paul II. in seiner ersten Predigt 1978 ausgerufen. Wie kein Papst vor ihm hat er die Botschaft vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus in aller Welt vor Millionen von Menschen verkündet und dazu aufgerufen, für ihn, den Erlöser, die Herzen und Türen zu öffnen. In der Stunde des Todes dieses großen Glaubenszeugen schauen wir dankbar auf das Geschenk seines Lebens zurück. Der Herr hat seiner Kirche einen Nachfolger des hl. Petrus gegeben, der die Herzen, die Gemüter, das Denken der Menschen weit über die Grenzen der katholischen Kirche hinaus bewegt hat. Seine Lebensgeschichte, die geprägt war auch von der großen menschenverachtenden Ideologien des Nationalsozialismus und des Kommunismus, hat ihn befähigt, in einem starken Glauben und einer unzerstörbaren Hoffnung allen Widrigkeiten zum Trotz mit Petrus zu bekennen: „Du bist Christus, der Sohn des allmächtigen Gottes!“ Es besteht kein Zweifel: einer der ganz großen Päpste der Kirchengeschichte, ja einer der Großen der Weltgeschichte ist von uns gegangen.

    Papst Johannes Paul II. war eine charismatische Persönlichkeit, die sowohl in der persönlichen Begegnung wie im Zusammensein mit Hunderttausenden und Millionen beeindruckte. Er fand durch seine tiefe Frömmigkeit und geistliche Sensibilität den Zugang zu den Herzen der Menschen, besonders auch der Jugendlichen. Durch ihn und mit ihm ist die katholische Kirche noch mehr wirklich Weltkirche geworden als je zuvor. In ihm hatte sie eine global gehörte Stimme, die eintrat für den Frieden, für die Menschenrechte, besonders für die Armen und Unterdrückten. „Der Weg der Kirche ist der Mensch“, so sagte er in seiner ersten großen Enzyklika. Und so hat er den Weg zu den Menschen gesucht und gefunden. Dabei hat er in seinen Enzykliken und Predigten, mit seinen Besuchen und auch mit den Weltjugendtagen sich dafür eingesetzt, dass die Kirche offen ist für die Vielfalt der Kulturen und Traditionen und doch in einer Gemeinschaft bleibt, vereint im Bekenntnis des einen Glaubens. Die katholische Kirche kann nur dann wirklich katholisch und weltumfassend sein, wenn sie gleichzeitig in der Einheit mit dem Nachfolger des Petrus und den Nachfolgern der Apostel, den Bischöfen lebt. Das war seine Grundüberzeugung.

    Papst Johannes Paul II. war ein Mann von tiefer Frömmigkeit, ein Mann des Gebetes, ja der Mystik. Er wusste: Die Kirche kann nur missionarisch sein, sie kann das Evangelium nur dann überzeugend verkünden, wenn sie tief aus den Quellen des Glaubens und des Gebetes lebt, wenn die katholische Wahrheit nicht verkürzt und verdunkelt wird. So ist er ein beeindruckender Zeuge der Wahrheit des Glaubens geworden. Von ihm ging eine heilsame Unruhe aus. Immer wieder ermunterte er zum Aufbruch, zum Engagement, zum Einsatz für den Glauben und für die Menschen. Er selber hat dieses Engagement gezeigt, mit Leib und Seele, mit seiner ganzen Existenz, auch in den Stunden seines Leidens und seines Sterbens.

    Er hat nun die Schwelle überschritten und begegnet dem, an den er geglaubt und für den er gelebt hat: Jesus Christus. Wir trauern um diesen großen Papst, aber noch mehr sind wir dankbar für das große Geschenk seines Lebens und Wirkens für die Kirche. Sein Lebenswort war: „Totus tuus“. Damit hat er sich ganz unter den Schutz der Gottesmutter gestellt. Ich bin überzeugt: Die Jungfrau Maria wird ihn begleiten in die Begegnung mit dem auferstandenen Christus hinein.

    Dr. Reinhard Marx, Bischof von Trier

     

    Habemus Papam – wir haben einen neuen Papst

    Nach einem der kürzesten Konklave wurde der deutsche Kurienkardinal Joseph Ratzinger mit über 2/3-Mehrheit der 115 Kardinäle zum neuen Papst gewählt. Er hat sich den Namen Benedikt XVI. gegeben. Als Deutsche sind wir sicher froh, dass nach 482 Jahren erstmals wieder ein Deutscher zum Papst gewählt worden ist. Der neuerwählte Papst hat als Theologieprofessor sich durch zahlreiche Veröffentlichungen einen Namen gemacht. Er war 4 Jahre Erzbischof in München, danach hat ihn Papst Johannes Paul II. zum Kurienkardinal Vorsitzenden der Glaubenskongregation berufen. Als solcher hatte er einen ganz engen Kontakt mit dem Papst und war an dessen Entscheidungen im interkonfessionellen und interreligiösen Dialog wesentlich beteiligt.

    Es ist nicht hilfreich und sinnvoll, den neuen Papst in Kategorie „konservativ“ zu pressen, denn als Papst hat er eine andere Aufgabe als die des Präfekten der Glaubenskongregation. Wir wünschen dem neuen Papst vor allem Gesundheit, Kraft, die Fürbitte des Gottesvolkes und Gottes Segen.

     

    Die Männerwallfahrt 2005

    nach Homburg, Blieskastel und Bitsch stand diesmal unter dem Thema „Maria, Königin des Friedens.“ Nach einer einstündigen Betrachtung im Bus über die Thematik machten wir Halt in der Jugendherberge „Hohenburg“ in Homburg.
    Die Jugendherberge, erst vor wenigen Wochen eröffnet, ist von unserem Gemeindemitglied Werner Klees entworfen und ausgeführt worden. Er erläuterte uns an Ort und Stelle den architektonischen Plan. Alle Männer waren sehr beeindruckt von der architektonischen Leistung und der gelungenen Funktionalität des beachtlichen Gebäudes. Man fühlt sich dort wie in einem 3Sterne-Hotel. Sämtliche Elektroarbeiten wurden von der Marpinger Firma EBM ausgeführt.
    Nach einem opulenten Frühstück, zu dem uns Werner Klees in der Jugendherberge eingeladen hatte, fuhren wir nach Blieskastel und feierten dort in der Wallfahrtskirche gemeinsam die hl. Messe, die von den Männern mitgestaltet wurde.
    Nach dem gemeinsamen Mittagessen setzten wir die Fahrt nach Bitsch fort. Unterwegs stand das Thema: „Krieg und Frieden“ im Mittelpunkt der Betrachtung. Dort angekommen, besichtigten wir einen Teil der kilometerlangen unterirdischen Bunker und Befestigungsanlagen. In Filmvorführungen von schlimmen kriegerischen Auseinandersetzungen vergangener Zeiten wurden Not und Elend des Krieges vor Augen gestellt.
    Der Garten des Friedens – unterhalb der Festung – war eine willkommene Erholung von all den schlimmen Eindrücken.
    Der Ausklang des Tages fand in gemütlicher Runde in Aßweiler statt, wo wir noch einem „Goldenen Jubelpaar“ gratulierten und ein „Ständchen“ präsentieren konnten. Alles in allem ein gelungener Tag.

    Hier noch einige Bilder

     

    170 Jahre Kirchenchor „Maria Himmelfahrt“

    Unser Kirchenchor feiert in diesem Jahr das 170jährige Jubiläum seines Bestehens. Er ist somit der älteste Verein in Marpingen. Deshalb kommt diesem Jubiläum eine besondere Bedeutung zu. Wie viele Menschen aus unserer Pfarrgemeinde haben sich 17 Jahrzehnten in den besonderen Dienst des Gotteslobes gestellt? Allen Mitgliedern des Kirchenchores, den Lebenden und den Verstorbenen gilt unser Dank und unsere Anerkennung für diesen wichtigen Dienst in der Pfarrgemeinde.

    Aus Anlass des 170jährigen Jubiläums gibt der Kirchenchor ein außerordentlich erlebnisreiches Konzert. Unter dem Motto „Klangfarben – Farbenklänge“ begleitet der Kirchenchor die Besucher mit Gesängen durch das Kirchenjahr.

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    Unter diesem Motto stand das Festkonzert anlässlich des 170jähriges Bestehens des Kirchenchores Maria Himmelfahrt am Samstag, 08. Okt. 2005, in unserer Pfarrkirche. Den begeisterten Besucherinnen und Besuchern in der vollbesetzten Kirche wurde ein nicht alltägliches Konzert geboten:

    Synchron zu der dargebotenen Chor- und Instrumentalmusik wurde der Kirchenraum durch eine „raffinierte“ Lichttechnik in bizarres oder mystisches, in diffuses oder farbenprächtiges Licht getaucht – entsprechend dem Charakter der Musikwerke, die einen repräsentativen Querschnitt geistlicher Musik, die sich am Lauf des Kirchenjahres orientierte, darstellten. Durch dieses Lichtspiel kam auch die Architektur der Kirche in einer hervorragenden Weise zur Geltung und rief Bewunderung hervor.

    Mitwirkende waren – neben dem Jubiläumschor – die Solisten Sandra Brill (Alt), Astrid Meisberger (Sopran), Gerhard Spaniol (Bariton), Sabine Müller (Querflöte), Susanne Rauber (Querflöte) und Horst Nagel (Saxophon). Die Leitung des Konzerts hatte Wolfgang Trost, der auch die Orgel spielte.

    Unserem Kirchenchor Maria Himmelfahrt gratulieren wir herzlich zu seinem 170jährigen Jubiläum und zu diesem erfolgreichen und beeindruckenden Konzert und bedanken uns bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement, denn ohne Disziplin und Probenfleiß das ganze Jahr über wäre der Chor zu solchen Leistungen wie beispielsweise bei diesem Konzert, bei Gottesdienstübertragungen durch Rundfunk und Fernsehen (wie uns die zahlreichen Anrufe und Zuschriften immer wieder bestätigen) aber auch bei der musikalischen Gestaltung der Festgottesdienste im Laufe des Kirchenjahres nicht fähig.

     

    Aus der Pfarrchronik

    Am Fest „Maria Heimsuchung“, dem 02. Juli 1903, wurde unsere Kirche eingesegnet (benediziert). Bei dieser Feier fand auch erstmals die Erstkommunion der Kinder in der neuen Kirche statt.

    Die Einweihung (Konsekration) fand zwei Jahre später am 05. Juli 1905 durch Bischof Dr. Michael Felix Korum statt, der zu diesem Anlass auch das Sakrament der Firmung spendete.

    100 Jahre Konsekration unserer Pfarrkirche!

    Das ist ein Grund zur Danksagung an unsere Vorfahren, die uns diese schöne neugotische Kirche als kostbares „Erbgut“ anvertraut haben.

    An dieser Stelle wollen wir Sie über das „Projekt 2020 – Die Entwicklung von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Bistum Trier“ informieren, weil es uns alle angeht und in absehbarer Zeit konkrete Folgen haben wird.

    Seit einigen Wochen und Monaten macht dieses Thema im Bistum Trier Furore. Wie wir alle wissen ist der „demographische Wandel“ das Problem schlechthin in unserer Gesellschaft. In wenigen Worten lässt er sich vielleicht so darstellen: Wir stellen fest, dass wir in Deutschland überproportional viele ältere Menschen haben  und im Vergleich dazu viel zu wenig junge. Die Zahl der Geburten liegt im Saarland bei 1,2; um die Bevölkerung zahlenmäßig zu halten, müssten es 2,1 Kinder sein. Kindergärten und Schulen werden geschlossen, Vereine haben Schwierigkeiten Nachwuchs zu bekommen. Die Lebensarbeitszeit soll verlängert werden und der Generationenvertrag, der die Rente sicherte, scheint irgendwann zu kippen.

    Keine guten Aussichten! Natürlich bleibt auch die Kirche von diesen Dingen nich verschont. Auch hier gibt es einen „demographischen Wandel“, der sich in etwa folgendermaßen beschreiben lässt:

    Die Zahl der Gottesdienstbesucher und derer, die sich aktiv (auch ehrenamtlich) am Gemeindeleben beteiligen, geht stetig zurück.

    Es rücken deutlich weniger Gottesdienstbesucher und Ehrenamtliche aus jüngeren Generationen nach, als jetzige Gemeindemitglieder sterben oder sich aus Altersgründen nicht mehr aktiv beteiligen können.

    Die Zahl der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger geht in den nächsten Jahren dramatisch zurück (z. B. 25 – 30 Priester gehen momentan pro Jahr in Pension, aber nur 2 – 6 werden z. Zt. etwa jährlich im Bistum Trier geweiht; deutlich weniger junge Menschen interessieren sich für den Beruf des/ der Gemeinde- oder Pastoralreferentin/en).

    Die finanzielle Situation der Kirche wird schwieriger. Das Kirchensteuerauf-kommen wird deutlich sinken und zwar vor allem aus 2 Gründen:

    • Es gibt einfach weniger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Kirchensteuer zahlen und
    • bei steigender Arbeitslosigkeit zahlen natürlich auch nur diejenigen Kirchensteuer, die in Lohn und Arbeit stehen. Das heißt: Geht es Deutschland wirtschaftlich schlecht, geht es der Kirche wirtschaftlich automatisch auch schlecht.

    Im Blick auf seinen jetzigen Personalbestand und zukünftige Situation der Kirche im Bistum Trier kommt Bischof Dr. Reinhard Marx zum Schluss, dass er im Jahre 2020 nur noch etwa 180 Pfarreiengemeinschaften mit Seelsorgern versorgen kann (zur Zeit sind es noch um die 400!). Das sind also weniger als die Hälfte!

    Was heißt das nun?

    Damit weiterhin jede Gemeinde einen Seelsorger/ eine Seelsorgerin haben kann, müssen zukünftig Gemeinden und Pfarreiengemeinschaften sich weiter mit anderen zusammenschließen.

    Für das Dekanat St. Wendel bedeutet dies: Zur Zeit gibt es im Dekanat St. Wendel 14 Pfarreiengemeinschaften. Diese 14 Einheiten werden voraussichtlich zu 6 – 8 Einheit zusammengefasst werden müssen.

    In den nächsten Wochen sind daher alle Gremien des Dekanates (Pfarrgemeinde- und Pfarreienräte, Dekanatsrat, Dekanatskonferenz) aufgefordert, über diese Situation nachzudenken und auch schon zu überlegen, welche Zusammenlegung zukünftig Sinn machen könnte.

    Die Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft Marpingen-Alsweiler trifft sich am Samstag, 01. April 2006, zu einer Klausurtagung in der Pfarrscheune in Marpingen, um diese Problematik zu beraten.

    Sicher keine einfache Aufgabe. Angesichts mancher liebgewordener Struktur und Tradition kann dies unter Umständen auch bedeuten, sich von einigen Dingen verabschieden zu müssen.

    Sicher erschreckt dies erst einmal; manche werden auch schnell auf „Trier“ schimpfen. Aber bitte vergessen Sie dabei nicht, dass dies keine Strukturreform ist, die aus reinem Vergnügen geschieht – der trierischen Kirche – wie auch anderen Bistümern – bleibt, bedingt durch die gesellschaftliche Situation keine andere Wahl. In dieser Situation nicht zu reagieren und nicht vorausschauend zu planen und zu handeln, wäre unverantwortlich.

    Aber jede Krise birgt bekanntlich auch Chancen in sich. Wir müssen dafür unseren Blick weiten und Möglichkeiten ausloten. Das braucht Geduld und Konzentration.

    Noch ein Wort zur Umsetzung: Diese oben beschriebenen Veränderungen geschehen nicht sofort. Ab 2007/2008 soll der Strukturplan 2020 nach und nach umgesetzt werden. Im Jahre 2020 soll dieser Prozess jedenfalls abgeschlossen sein. Konkreter Anlass zur Umsetzung und zum Zusammenschluss von Pfarreiengemeinschaften könnte beispielsweise ein Pfarrerwechsel oder die Versetzung eines Pfarrers in den Ruhestand im besagten Zeitraum von 2008 bis 2020 sein.

    Goldenes Priesterjubiläum von Pfr. i. R. Werner Neis

    Am Sonntag, 19. März 2006, feierte Pfr. i. R. Werner Neis in Konzelebration das 50jährige Priesterjubiläum in unserer Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, wo er auch vor 50 Jahren seine Primiz gefeiert hat. Die Festpredigt in diesem Gottesdienst hielt Dechant Klaus Leist aus Holz, der ebenfalls ein „Sohn“ unserer Gemeinde ist. Ausgehend von den Spuren Jesu, die er durch sein Leben und Wirken hinterlassen hat, zeichnete der Prediger auch die Spuren auf, die Pfr. Neis in seinem priesterlichen Wirken in den verschiedenen Gemeinden, in denen er tätig war, hinterlassen hat. Der Kirchenchor hat den Gottesdienst musikalisch mitgestaltet.

    Am Ende des Gottesdienstes hat Pastor Leo Hofmann ein Glückwunschschreiben unseres Bischofs Dr. Reinhard Marx an den Jubilar verlesen und dem Jubilarpriester überreicht. Danach schlossen sich Glückwünsche des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Helmut Reiter an, der im Namen der Kirchengemeinde Maria Himmelfahrt gratulierte. Es folgten weitere Ansprachen von Ortsvorsteher Wilhelm Sartorius und Bürgermeister Werner Laub. Im Namen der Vereinsgemeinschaft gratulierte Günther Leist dem Jubilarpriester.

    Danach zog eine große Schar von Angehörigen und Gästen zu Kaffee und Abendessen ins Pfarrheim ein. Es war insgesamt eine sehr schöne Feier, die wir erleben durften.

    Hier einige Daten seiner priesterlichen Wirkungsstätten:

    Priesterweihe: 17.03.1956   (Samstag v. Passionssonntag)
    Primiz :  18.03.1956  (Passionssonntag) in Marpingen
    Kaplanszeit:  Aug. 1956 - 1958  in Bad Salzig, "St. Ägidius"
       1959  Münstermaifeld
       1959 - 1962 Hüttigweiler, "St. Maria Magdalena"
       1962  Spiesen, "St. Ludwig"

    Pfarrstellen:  1962 - 1968 1. Pfarrstelle in Fischbach-Weierbach      (Einführung am 11.06.1962)
       1968 - 1980 Morscheid-Riedenburg
       1980 - 1988 Merzig-Brotdorf u. Bachem
       1988 - Jan. 1997 Lebach-Landsweiler

    Von dem Gottesdienst eine kleine Fotonachlese (anklicken)

     

    Feierliche Einweihung und Einsegnung der neugestalteten Marienquelle mit Andachtsstätte im „Härtelwald“

    Am Freitag, 12. Mai 2006 wurde die neugestaltete Marienquelle mit der Andachtsstätte eingeweiht und gesegnet.

    Jeder, der in den letzten Tagen an Ort und Stelle gewesen ist, konnte sich davon überzeugen, dass der Quellenbereich von der räumlichen Gestaltung her ein sehr ansprechendes und freundliches „Gesicht“ bekommen hat.

    Allen Mitwirkenden sage ich auch im Namen der Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt ein herzliches Danke!

    Zweifellos ist der Härtelwald mit Kapelle und Quelle ein geistliches Zentrum unserer Gemeinde. Mögen alle, die sich zum Gebet dort einfinden, auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria Trost, Kraft und Hilfe erfahren.

     

    Nachruf

    Die Pfarrgemeinden „Maria Himmelfahrt“ Marpingen und „St. Mauritius“ Alsweiler, trauern um

    Herrn Pfarrer i. R.

    Alois Wenderoth

    Seit 01. Febr. 1998 lebte er in Marpingen im Ruhestand. Von 1962 bis 1964 war er in der Pfarrei „Maria Himmelfahrt“ Marpingen als Kaplan tätig.

    Herr Pfarrer i. R. Alois Wenderoth war ein sehr engagierter Priester, der im Ruhestand noch fest in mehreren Gemeinden im pastoralen Dienst eingebunden war. Er hat auch in unseren Gemeinden Gottesdienstvertretungen übernommen. Er war ein einfacher und bescheidener Mann. Seine umkomplizierte, umgängliche und freundliche Art sowie seine Leutseligkeit, Hilfsbereitschaft und sein ansteckender Humor waren Zeichen seines priesterlichen Selbstverständnisses und christlichen Zeugnisses.

    Nach kurzer schwerer Krankheit hat Gott ihn zu sich gerufen.

    Wir werden seiner im Gebet gedenken.

    Für die Seelsorgeeinheit Marpingen Alsweiler:

     

    Pfarrer Wolfgang Breininger - Pfarrer Leo Hofmann

    Der ehemalige Marpinger Kaplan, Pfr. i. R. Rudolf Fusenig

    ist am 10. März 2007 im Alter von 71 Jahren verstorben. Pfr. Fusenig wurde am 24. Juni 1935 in Trier geboren und am 26. Juli 1964 zum Priester geweiht. Von 1965 – 1969 war er Kaplan in unserer Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt. Danach wirkte er als Kaplan in Gerolstein, „St. Anna“, als Regionaljugendpfarrer in Saarbrücken, als Krankenhauspfarrer im Heilig-Geist-Krankenhaus und in den Sonnenberg-Kliniken in Saarbrücken. Pfr. Fusenig wird am Freitag, 16. März 2007, auf dem Friedhof in Alf beerdigt.

    Wir werden des Verstorbenen am Freitag, 23. März 2007, in der Abendmesse um 19.00 Uhr besonders gedenken.

     

    Pfarrer i. R. Bruno Hoss,

    ist im Alter von 74 Jahren verstorben. Er wurde am Freitag, 01. Juni 2007, in seiner Heimatgemeinde in Oberlützingen bei Andernach beigesetzt. Das Sterbeamt fand vorher  in der Pfarrkirche in Niederlützingen statt.

    Am Pfingstfest 2001 habe ich Pfarrer. i. R. Bruno Hoss im Festhochamt der Gemeinde vorgestellt, weil er hier nach seiner Pensionierung Wohnung genommen hatte und auch bereit war, Gottesdienstvertretungen zu übernehmen. Pfr. Hoss war ein tieffrommer Priester, der sich in besonderer Weise auch im Schönstattwerk für die Marienverehrung eingesetzt hat. Wir danken ihm für seine ruhige, menschliche Art, für seine Einfachheit und Bescheidenheit, mit der er sich im Umgang mit Menschen als ein angenehmer Gesprächspartner erwiesen hat.

    Wir werden seiner im Gebet gedenken.

    Januar 2008

    Weihbischof Robert Brahm zum Diözesanadministrator gewählt

    Prälat Dr. Georg Holkenbrink zum Ständigen Vertreter ernannt
     

    Trier – Weihbischof Robert Brahm (51) ist am 5. Februar vom Trierer Domkapitel zum Diözesanadministrator des Bistums Trier gewählt worden. Prälat Werner Rössel, Kanzler der Kurie, gab dies im Aschermittwoch-Gottesdienst im Trierer Dom bekannt. Brahm übernimmt die Leitung der ältesten Diözese Deutschlands, bis der Trierer Bischofsstuhl wieder besetzt ist. Dieser ist seit dem 2. Februar vakant. An diesem Tag wurde der bisherige Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx in sein neues Amt als Erzbischof von München und Freising eingeführt.
     

    Als Diözesanadministrator hat Robert Brahm nach dem Kirchenrecht „die Gewalt eines Diözesanbischofs". Er darf jedoch keine Entscheidungen treffen, die die Rechte des nächsten Diözesanbischofs beeinträchtigen würden. So darf in der Zeit, in der der Trierer Bischofsstuhl vakant ist, etwa nichts geändert werden, was die Struktur des Bistums betrifft. Auch Ernennungen von Pfarrern sind nicht möglich, der Diözesanadministrator kann nur Pfarrverwalter bestellen. Während der Vakanz wird der Vorname des Diözesanadministrators im Eucharistischen Hochgebet genannt. Weihbischof Brahm hat Prälat Dr. Georg Holkenbrink zu seinem Ständigen Vertreter ernannt.
     

    Robert Brahm wurde 1956 in Oberwesel geboren. 1984 wurde er in Trier zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Bad Kreuznach und Regionaljugendpfarrer für die Region Rhein-Wied-Sieg in Neuwied. 1991 wurde er Diözesanjugendpräses der Kolpingjugend im Bistum Trier. Im gleichen Jahr ernannte ihn Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum Subregens am Studienhaus St. Lambert in Lantershofen, einer überdiözesanen Ausbildungsstätte für katholische Priester. Dort war Brahm zugleich bis Ende 1998 auch Pfarrer der Pfarreien Karweiler St. Katharina und Bengen St. Lambertus. Im Jahr 2000 wechselte er in die Bistumsverwaltung, wo er zunächst Beauftragter für den Ständigen Diakonat und ab 2002 Leiter des Referates „Priester" war. Im Dezember 2003 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof für das Bistum Trier ernannt. Am 8. Februar 2004 empfing er im Trierer Dom die Bischofsweihe. Robert Brahm ist Mitglied der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste sowie der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz; auch ist er Mitglied der Gemeinsamen Konferenz des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken und der Bischofskonferenz.

     

    Wort des Diözesanadministrators

    Liebe Schwestern und Brüder!

    Zwischenzeitlich wurde Bischof Reinhard feierlich in sein neues Amt als Erzbischof von München und Freising eingeführt. Mit diesem Akt am 2. Februar 2008 ist der Bischöfliche Stuhl des Bistums Trier vakant geworden.

    Bereits drei Tage später, am 5. Februar 2008, hat mich das Trierer Domkapitel für die Zeit der Vakanz zum Diözesanadministrator gewählt. Ich habe die Wahl angenommen und den Mitbrüdern im Domkapitel für ihr Vertrauen gedankt.

    Das Kirchenrecht weist darauf hin, dass – und so heißt es wörtlich - „in der Zeit der Sedisvakanz nichts verändert werden darf“ – mit Ausnahme der im Recht vorgesehenen Dinge. Das Kirchenrecht weist aber auch ausdrücklich darauf hin, dass der Diözesanadministrator dafür Sorge zu tragen hat, dass in der Diözese die pastoralen Aufgaben weitergeführt, die Sakramente gespendet werden, dass das karitative Wirken und die Verkündigung des Evangeliums lebendig bleiben. Dafür bitte ich Sie um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

    Zwei herausragende Ereignisse werden in die Zeit der Sedisvakanz fallen, die uns an diese pastoralen und spirituellen Aufgaben im Besonderen erinnern: die Heilig Rock Tage in Trier mit ihrem Motto „Damit sie das Leben haben“ und die Seligsprechung von Mutter Rosa Margarete Flesch mit dem Thema „Aufgebrochen für das Leben“. Diese beiden Feiern und ihre Leitworte bringen uns als Diözese stark mit der Frage in Berührung, wie der Geist des Evangeliums in unserer Mitte lebendig bleiben kann. Dazu kommt, dass gerade jetzt die neuen Pfarrgemeinde- und Pfarreienräte, die neuen Dekanats- und Verwaltungsräte ihre Arbeit aufnehmen. Auch da soll die Frage im Mittelpunkt stehen, wie Kirche heute das Evangelium leben und verkünden kann. Um diese Herausforderungen zu meistern, müssen wir miteinander im Gespräch bleiben.

    Und so bitte ich Sie alle, ob in den Pfarreien- und Pfarreiengemeinschaften, in den Verbänden und Ordensgemeinschaften, in den Einrichtungen oder Dienststellen des Bistums, um Ihre Unterstützung und um gute Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen Weg als Kirche im Bistum Trier. Besonders die Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten, alle Frauen und Männer, die das kirchliche Leben vor Ort tragen und mitgestalten, bitte ich um ihr Gebet und um ein konstruktives Miteinander.

    Mag es hinsichtlich struktureller Veränderungen für die Zeit der Sedisvakanz Grenzen geben, hier gibt es keine Beschränkung, im Gegenteil: gerade auch jetzt sind wir aufgerufen vom christlichen Glauben Zeugnis zu geben, im persönlichen Leben ebenso wie in den Gemeinden und ihren Räten und in unserem gesamten Tun als Kirche.

    Das Bistum Trier wartet nun auf einen neuen Diözesanbischof. Deshalb bitte ich Sie alle sehr herzlich, in den nächsten Wochen und Monaten um eine gute Wahl zu beten. Bitten wir Gott, dass er in seiner Liebe und Weisheit das Beste für unser Bistum und seinen künftigen Bischof fügt.

    Dabei dürfen wir auf die Fürsprache der Gottesmutter, der Patronin unseres Bistums, des heiligen Matthias und der großen Zahl der Heiligen, die in der ältesten Diözese Deutschlands gelebt und gewirkt haben, vertrauen.

     

    Trier, den 6. Februar 2008

    Mit herzlichen Segenswünschen

  • Ihr
  • Robert Brahm
  • Diözesanadministrator

    Im Bistum Trier ist nach Angaben von Hans-Georg Reuter die Zahl der Erwachsenentaufen in den vergangenen Jahren auf durchschnittlich 140 im Jahr gestiegen. Er verweist zudem auf die Ende vergangenen Jahres gestartete Initiative „Katholisch werden" Mit dieser Initiative wollten die Bistümer Trier, Limburg, Mainz und Speyer Hilfestellungen auf dem Weg zur Erwachsenentaufe oder zum Wiedereintritt in die Kirche anbieten. „Unter der zentralen Telefonnummer 01801-301010 (zum Ortstarif) oder im Internet unter ’www.mach-dich-auf-und.com’ bieten wir Informationen und Ansprechpartner für Menschen an, die katholisch werden wollen", erläutert Reuter. Seien die Katechumenen vor einigen Jahren noch überwiegend Menschen gewesen, die aus der religionsfeindlichen ehemaligen Sowjetunion oder aus der DDR den Weg ins Bistum Trier und zum Glauben gefunden hätten, wachse inzwischen die Zahl der Menschen, die in Westdeutschland geboren seien und zu einem späteren Zeitpunkt die Kirche für sich entdeckten.

    DER PFARRGEMEINDERAT INFORMIERT:

    Ergänzungswahl zum Verwaltungsrat

    Wie an dieser Stelle mehrfach berichtet, fand in der letzten Pfarrgemeinderatssitzung die turnusmäßige Ergänzungswahl zum Verwaltungsrat statt. Der Pfarrgemeinderat wählte für eine Amtszeit von 8 Jahren folgende Personen in den Verwaltungsrat (in alphabetischer Reihenfolge):

    • Eckert German, Angestellter, Schafbrücke 1
    • Leist Günther, Rentner, Alsweilerstr. 34
    • Naumann Engelbert, Angestellter, Zur Landgrafenheck 24
  • Wir danken den gewählten Vertretern des Verwaltungsrates für ihre Bereitschaft zur verantwortlichen Mitarbeit in diesem Gremium, in dem immer wieder wichtige Entscheidungen zu treffen sind, über die wir im Vorfeld der Wahlen zum Verwaltungsrat an dieser Stelle informiert haben.

    Außer den vorgenannten Personen gehören dem Verwaltungsrat an:

    Die bei der Ergänzungswahl im März 2004 gewählten:

    • Recktenwald Klaus, Dipl.-Verwaltungswirt, Am Biehl 21
    • Scherschel Dieter, Architekt, Auf Merzborn 6
    • Schmitt Heribert, Geschäftsführer, Kettelerstr. 15
    • sowie Pastor Leo Hofmann Kraft Amtes

    RUNDFUNKGOTTESDIENST AUS UNSERER PFARRKIRCHE MARIA HIMMELFAHRT:

    Rückblick auf den Rundfunkgottesdienst am 20. April 2008

    Die Resonanz auf den Gottesdienst, der vom Saarländischen Rundfunk im Auftrag des Deutschlandsfunks, der Deutschen Welle und des Südwestrundfunks am 20. April 2008 aus unserer Pfarrkirche übertragen wurde, hat eine sehr positive Resonanz hervorgerufen. Dieser Gottesdienst konnte weltweit empfangen werden. So sind auch außer vielen Orten innerhalb der Bundesrepublik Rückmeldungen aus dem Ausland gekommen, die weiteste dürfte wohl aus Sao Paolo, Brasilien sein.

    Sowohl die gesangliche und solistische Gestaltung fanden lobend Anerkennung als auch die Predigt und der klangvolle Gemeindegesang. Wir freuen uns über dieses positive Echo und hoffen, dass sich die Mühe gelohnt hat.

    Ich danke allen, die bei der Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt haben. Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Regionalkantor Wolfgang Trost.

     

    Sr. Gertrud MariaAbschied von Schwester Gertrud Maria
    Sr. Gertrud Maria von den Waldbreitbacher Franziskanerinnen kam am 02. Nov. 1989 (Allerseelentag!) in unsere Pfarrgemeinde nach Marpingen.

    Während 19 Jahren hat sie im Schwesternhaus mit ihren Mitschwestern gelebt, gearbeitet und gewirkt.

    Sie hat sich besonders im Krankenhausbesuchsdienst in unserer Pfarrgemeinde gemäß der Zielsetzung der Ordensgemeinschaft von der Seligen Rosa Flesch engagiert. Sie war aber auch mit den Mitschwestern der gute Geist im Pfarrheim und Ansprechpartnerin für die Menschen, die dort ein- und ausgehen.

    Seit 1995 (- nach der Erkrankung vom „Weg-Lout-Kipper“ -) hat sie ehrenamtlich als Küsterin gearbeitet. Mit großem Eifer, Fleiß und Herzblut hat sie diesen Dienst ausgeübt. Die Kirche war ihr „Zuhause“. Dort hat sie viele Stunden für unsere Gemeinde Fürbitte gehalten. Ja, der Eifer für das „Haus Gottes“ verzehrte sie.

    Vor den Feiertagen hat sie die die Messdienergewänder gewaschen, gebügelt und ausgebessert, hat auf die Sauberkeit der Paramente geachtet.

    Stunden- und tagelang hat sie mit großer Sorgfalt die liturgischen Geräte gereinigt und geputzt. Sie hat die „Kirchenwäsche“ in Ordnung gebracht. Ihr war keine Zeit und Mühe zuviel. Sie hat oft ein Wort der kleinen hl. Theresia vom Kinde Jesu zitiert: „Wer liebt, dem fällt alles leicht!“

    Sr. Gertrud Maria kennen wir als eine Ordensfrau, die gerne scherzt, lacht und froh ist. Sie konnte aber auch – so klein und zierlich sie ist – sehr energisch und entschlossen durchgreifen.

    Seit einiger Zeit hat Sr. Gertrud Maria gesundheitliche Probleme. Vor allem Geh- und Gleichgewichtsprobleme machen ihr zu schaffen.

    Auf Anraten der Ordensleitung hat sie sich entschlossen nach Trier ins „Mutter-Rosa-Heim“ umzuziehen. Am Montag, 06. Okt. 2008, wird sie uns verlassen. Ihr Weggang ist für unsere Gemeinde ein großer Verlust. Ich persönlich verliere ein Stück geistiger und geistlicher Heimat. Aber sie ist gottlob nicht aus der Welt.

    Im Namen der Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt danke ich Sr. Gertrud Maria wie auch ihren Mitschwestern für alle treuen Dienste. Möge Gott es vergelten. Für den weiteren Lebensweg wünschen wir Gesundheit und Gottes Segen!

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    Mit einem Gottesdienst am vergangenen Samstag, 25. Okt. 2008, haben wir Sr. Gertrud Maria verabschiedet. Anschließend fand im Pfarrheim eine Begegnung statt, zu der erfreulich viele Pfarrangehörige, u. a. auch eine Reihe Messdiener/innen erschienen waren.

    Der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates Heribert Schmitt hatte eine sehr gelungene und professionelle und z. T. heitere „Bild-Rückschau“ aus dem Leben von Sr. Gertrud Maria und ihrem Wirken in unserer Gemeinde vorbereitet, die bei allen großes Interesse und manchen Lacher auslöste.

    Bei einem anschließenden Umtrunk hatte jeder Gelegenheit, sich persönlich von der beliebten Schwester zu verabschieden. Gruß- und Dankesworte wurden auch von Ortsvorsteher Wilhelm Sartorius und der Vorsitzenden der kfd Brigitte Backes gesprochen.

    Sr. Gertrud Maria wohnt fortan im Mutter-Rosa-Seniorenzentrum, Engelstr. 68 – 78, in 54292 Trier (Tel. 0651/ 2004376).

    Wir danken ihr für ihre 19jährigen vielseitigen Dienste in unserer Gemeinde und wünschen ihr Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen für die kommende Zeit.

    Nachstehend ein Dankeswort von Sr. Gertrud Maria sowie eine kleine Fotonachlese:

    Liebe Pfarrgemeinde

    Groß und klein, alt und jung! Die Freude war für mich überwältigend. Ich kam mir vor wie in einer großen Familie, von der ich Abschied nehmen muss.

    Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Herzlichen Dank und noch mal herzlichen Dank! Ich werde Sie alle in guter Erinnerung behalten. Trier ist ja nicht aus der Welt. Ich schließe Sie alle in mein Gebet ein. Das verspreche ich Ihnen. Ich bleibe mit Ihnen verbunden.

    Ihre Sr. Gertrud Maria

     

    Januar 2010

    Auflösung des Marpinger Konvents der Waldbreitbacher Franziskanerinnen

    Die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen hat der Kirchengemeinde Maria Himmelfahrt – adressiert an Pastor Leo Hofmann – mitgeteilt, dass die Schwesternstation der Waldbreitbacher Franziskanerinnen in Marpingen wegen personeller Engpässe Anfang Januar 2010 aufgelöst werden muss.

    Diese Nachricht hat uns mit Wehmut und Trauer erfüllt. Die Waldbreitbacher Franziskanerinnen sind seit dem Jahr 1901 in unserer Gemeinde in verschiedenen Bereichen ununterbrochen tätig gewesen: Kindergarten, Hauswirtschaft, Kranken- und Altenpflege, Hospizarbeit und Krankenbesuche etc.

    Mit dieser Entscheidung der Ordensleitung erfolgt ein tiefer Einschnitt in die Geschichte und das Leben unserer Pfarrgemeinde. Wir bedauern, dass die Schwestern bald nicht mehr unter uns leben, aber wir haben auch Verständnis dafür, weil die Zahl der Ordensberufe rapide zurückgegangen ist.

    Aus diesem Grunde haben die Waldbreitbacher Franziskanerinnen folgende Filialen schließen müssen: Adenau (1. Filiale, noch von Mutter Rosa gegründet), Neuerburg, Völklingen und Ende das Jahres Marpingen.

    Die pfarrlichen Gremien des Pfarrgemeinderates und des Verwaltungsrates sowie die Vorsitzenden der katholischen Vereine wurden in einer Sitzung über diese Nachricht informiert.

    Wir danken den Waldbreitbacher Franziskanerinnen für ihre über 100jähre sozial-caritative Tätigkeit in unserer Pfarrgemeinde. Wir werden diesen Dank noch einem besonderen Festakt zum Ausdruck bringen.

     

  • Am Vormittag des 21. Dezember 2009, zwei Tage vor dem 59. Jahrestag seiner
       Priesterweihe, verstarb im gesegneten Alter von 92 Jahren.
  • Herr Pfarrer in Ruhe   Stefan Müller

    Von 1963 bis 1985 wirkte er als Pastor in der Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt zu Marpingen.
    In seine Zeit als Pastor von Marpingen fielen die Umgestaltung der Pfarrkirche,

  • die Anschaffung der Klais-Orgel, der Neubau des Kindergartens
  • sowie der mehrmalige Umbau des Schwesternhauses bis hin zur
  • heutigen Begegnungsstätte. Als Seelsorger setzte er sich mit
  • großem Eifer und Elan für die ihm anvertrauten Menschen ein.
  • Seinen Pfarrangehörigen war er ein vorbildlich guter Hirte.
  • Dankbar für das Lebens- und Glaubenszeugnis von Pfarrer
  • Stefan Müller nimmt die Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt,
  • Marpingen, Abschied von einem tiefgläubigen Seelsorger.
  • Totengebet: Montag, 28. 12. 2009, 18.25 Uhr Pfarrkirche
  • Maria Himmelfahrt, Marpingen.
  • 1. Sterbeamt: Dienstag, 29. 12.2009, 14.30 Uhr
    Pfarrkirche St. Quirinus in Langenfeld/Eifel;
  • anschließend Beerdigung.
  • Sterbeamt in Marpingen:
    Mittwoch, 13. Januar. 2010, 19.00 Uhr Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.
  • Anstelle von Kränzen bzw. Blumen wird um Spenden für die Mission gebeten. Missionshaus St.Wendel, Konto 37 341, Sparkasse St.Wendel, BLZ 592 510 20,
  • Stichwort: „Pastor Müller“
  •  

     

    Abschiedsfeier von den Waldbreitbacher Franziskanerinnen

    Am vergangenen Sonntag, 07. Feb. 2010, hat sich die Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt nach 109 Jahren endgültig von den Schwestern der Waldbreitbacher Franziskanerinnen verabschiedet.

    Mit einem Gottesdienst, vom Kirchenchor mitgestaltet, wurde die Abschiedsfeier eröffnet. Am Ende des Wortgottesdienstes segnete Pastor Leo Hofmann die Gedenktafel für die in Marpingen verstorbenen Schwestern und das Wirken der Waldbreitbacher Franziskanerinnen von 1901 bis 2009 ein.

    Am Ende des Gottesdienstes hat die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Frau Gabi Wolter, Sr. Gudila und Sr. Elia mit einem Blumengruß verabschiedet.

    Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Pfarrheim eine Abschiedsfeier statt, die von Kindern der Kindertagesstätte St. Michael mit einem Gedicht und einem Rosengeschenk für die Schwestern eingeleitet wurde. Der Kinderchor hat mit einigen Liedern die Schwestern und auch die versammelten Pfarrangehörigen erfreut.

    Danach hat Heribert Schmitt, stellvertr. Verwaltungsratsvorsitzender, in einer sehr eindrucksvollen Rückschau in Wort und Bildern das Leben und Wirken der Waldbreitbacher Franziskanerinnen von den Anfängen bis heute dargestellt. Noch einmal wurde durch diesen Bericht deutlich, welche nachhaltigen Spuren die Waldbreitbacher Schwestern in unserer Gemeinde im Laufe der Zeit hinterlassen haben.

    Die Rückschau kann als PDF-Datei - (14 MB) heruntergeladen werden.
    109 Jahre Waldbreitbacher Franziskanerinnen.pdf

    Pastor Leo Hofmann begrüßte die Schwestern und die Festversammlung und lud Gäste ein, Grußworte zu sprechen. Dieser Einladung folgten: der Ortsvorsteher German Eckert, Bürgermeister Werner Laub und Landrat Udo Recktenwald, die allesamt das Wirken der Schwestern würdigten.

    Frau Brigitte Backes sprach als Vorsitzende der kfd den Schwestern Dank aus für die gute Zusammenarbeit im Pfarrheim und das gute menschliche Miteinander. Sie überreichte einen Geldbetrag in Höhe von 200,00 € an die Genaraloberin Sr. Basina für ein Kinderprojekt in Brasilien.

    Das Schlusswort sprach die Genaraloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Sr. Basina, die sich für die würdevolle Abschiedsfeier bedankte und noch einmal der Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt ihren ausdrücklichen Dank aussprach für eine lange Zeit gemeinsamer Verantwortung für die Menschen in Marpingen und darüber hinaus. Die Feier wurde musikalisch umrahmt von Susanne Rauber (Querflöte) und Regionalkantor Wolfgang Trost (Keyboard).

     Bildnachlese:

    weitere Bilder von Heribert Schmitt

    Gedenktafel für die Waldbreitbacher Franziskanerinnen

    Die Gedenktafel für die Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die in Marpingen verstorben und beerdigt worden sind und für alle Franziskanerinnen, die hier in Marpingen gelebt und gearbeitet haben ist an der Außenwand der Kirche (Friedhofseite) befestigt.

    Schwestern-Tafel444

     

    08. Juni 2010

    Nachruf

    Die Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt Marpingen trauert um

    Herrn Pfarrer i. R. Werner Neis

     

    Werner Neis wurde am 10. April 1930 in Marpingen geboren. Am 17. März 1956 wurde er in Trier zum Priester geweiht. Er verstarb am 1. Juni 2010 nach kurzer schwerer Krankheit.

    Werner Neis war Kaplan in Bad Salzig, in Münstermaifeld, in Hüttigweiler und in Spiesen St. Ludwig. Als Pfarrer wirkte er in Fischbach-Weierbach, in Morscheid, dananch in Morbach-Hunolstein, in Merzig-Brotdorf und Losheim-Bachem und zuletzt als Pfarrer in Landsweiler bei Lebach und Falscheid.

    Nach seiner Versetzung in den Ruhestand im Februar 1997 kehrte er in seine Heimatpfarrei Maria Himmelfahrt Marpingen zurück. Er war weiterhin seelsorgerisch tätig und unterstützte den Ortspfarrer. In seiner ruhigen, bescheidenen und humorvollen menschlichen Art, die aus tiefem christlichem Glauben kam, hat er als Priester überzeugend gewirkt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

     

                     Leo Hofmann               Gabi Wolter          Heribert Schmitt

                         Pfarrer  Vors. Pfarrgemeinderat   stv. Vors. Verwaltungsrat

     

    Errichtungsurkunde
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    Nachruf

    Die Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt nimmt Abschied von

    Benedikt Rauber

    Er verstarb am 03.12.2011 plötzlich und unerwartet.

    Benedikt Rauber war von 1984 bis 2000 Mitglied unseres Verwaltungsrates. Sein Hauptaufgabengebiet in dieser Zeit war die Grundstücksverwaltung. Seine Detailkenntnisse über den Marpinger Bann waren eine wertvolle Unterstützung für die Arbeit des Verwaltungsrates.

    Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

    Für die Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt

    Pfr. Walter Morbach Heribert Schmitt

    Pfarrverwalter Vors. d. Verwaltungsrats

     

    Erstellt: durch  Klaus Recktenwald;  zuletzt geändert am:

    Donnerstag, 8. Dezember 2011