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Johannes-Kapelle auf der Rheinstraße
Mehr als 50-Jahre alt ist die Johannes-Kapelle auf der Rheinstraße. 1953 wurde der Grundstein gelegt. Zwei Jahre später ging ein großer Wunsch der Rheinsträßer mit der Fertigstellung des
kleinen Gotteshauses in Erfüllung. Eine eigene Sonntagsmesse wurde allerdings nicht eingeführt und somit finden auch keine regelmäßigen Gottesdienste in der Kapelle auf der Rheinstr statt.
Die Kapelle ist dem heiligen Johannes, dem Täufer, geweiht. 1953 war die Grundsteinlegung, verbunden mit einem großen Fest. Im Turm der Kapelle hängt eine kleine Glocke, die zum Angelus
geläutet wird.
Das Innere der Kapelle besitzt bemerkenswerte Ausstattungsstücke. Der Barockaltar, die Muttergottesstatue aus dem Jahre 1800; die Figur des heiligen Johannes und das Madonnenbild stammen
aus Straßburg. Die 14 Kreuzwegstationen wurden von einem Meisenheimer Künstler gefertigt und einzeln über die damalige Grenze zwischen Deutschland und dem Saarland gebracht.
Ein Kapellenverein sorgt sich zusammen mit der Bevölkerung um die Pflege und Erhaltung des Bauwerkes. 1958 entstand hinter der Kapelle ein eigener Friedhof. Im Jahre 2000 wurde das
Johanniskreuz errichtet. Vor diesem Kreuz werden bei Beerdigungen die Särge eingesegnet.
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