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Männerwallfahrt, die 21.
Diesmal war der letzte Samstag im August der Termin. Dass es nicht, wie gewohnt, der 1. Samstag im September war, hatte organisatorische Gründe und kommt
auch dem „Exweiler-Dorffest“ entgegen. Um 1 Minute vor 7 verließ der Bus den Busbahnhof am Marpinger Schulzentrum. An Bord waren 50 Männer. Zum ersten Mal waren Teilnehmer aus allen 4 Ortsteilen an Bord. Nach einer
¼ Stunde hielten wir vor dem Jugendgästehaus in Tholey. Architekt Werner Klees hatte, wie schon so oft, die Wallfahrer zum gemeinsamen Frühstück in eine Jugendherberge eingeladen. Gut gestärkt gingen wir auf Fahrt
nach Mainz. Pastor Leo Hofmann stimmte uns auf den Tag ein. Gemeinsames Gebet, meditative Texte begleitet von instrumentaler Musik. Das gemeinsame Geschenk der Stille. Für mich war es eine persönliche Auszeit. In
der sonst beruflichen Hektik eine Zeit der Ruhe und Besinnung. Das Gebet des Rosenkranzes geleitete uns nach Mainz-Marienborn. In der Kirche „Maria –Trösterin der Betrübten“ feierten wir gemeinsam Gottesdienst. Als
wir von der Kirche zum Bus gingen, fragte eine Frau aus der Nachbarschaft: „Was ist denn das? So viele Männer kommen aus der Kirche.“ Der Pastor erklärte, dass wir auf Wallfahrt sind. Da meinte sie: „So viele
Männer, das ist ja ein Genuss.“ Übrigens auf einem Schild am Haus stand der Name der Frau: Hofmann. Nein, sie ist nicht verwandt oder verschwägert mit unserm Pastor. Es ging weiter nach „St. Stephan“, der Kirche mit
den Fenstern von Chagall. Wir setzen die Serie fort. Im letzten Jahr haben wir im Stephansdom in Metz Chagallfenster besichtigt. Danach konnte sich jeder in Mainz umsehen. Pünktlich um 15 Uhr betraten wir den
Mainzer-Dom. Unser Pastor erklärte und erläuterte uns die Geschichte und Kunstgegenstände des Doms. Um 16 Uhr trafen wir uns in der Hauskapelle des Bildungszentrums des Bistums Mainz, dem Erbacherhof. Schon wie am
Morgen bei der Messe begleitete Wolfgang Trost den Gottesdienst an der Orgel. Getreu dem Motto „Hin gebäd – unn hemm gefeiert“ machten wir uns auf den Weg zur Gaststätte „Truppacher Hof“ in Contwig. Ein Tipp von
Peter Colling. Es war ein guter Tipp. Nach der Stärkung am Abend ging es gut gestimmt auf die Rückfahrt nach Marpingen. Auf der dann folgenden 1stündigen Heimfahrt gab es nur Worte des Lobes. Unser Fahrer, Werner
Schäfer, aus Alsweiler, der uns hervorragend chauffierte, war begeistert von der Organisation und Pünktlichkeit. Leo Hofmann ob des tollen Gefühls der Gemeinschaft und wir alle wegen der guten pastoralen Betreuung
und Begleitung durch unseren Pastor. Das Fazit für mich: Es war ein gelungener Tag des Glaubens und der Gemeinschaft. Ich warte schon heute auf die Fahrt im nächsten Jahr und würde mich freuen, wenn weitere Männer
aus den Pfarreien aller 4 Ortsteile den Weg zu uns finden.
Heribert Schmitt
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