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1. Reihe, unten, von links nach rechts: Christina Recktenwald/ Steffen Theobald/ Sarah Abicht
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Messdiener/innen-Sport-Event am Samstag, 11. Juni 2005 |
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Die Marpinger Messdiener im Holiday-Park 2008 |
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: Feier der Goldenen Kommunionjubilare 2009 |
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Rückblick auf die Sonderausstellung „mensch paulus“ (22. Aug. – 04. Sept. 2008) Anlässlich des 2000. Geburtsjahres des Völkerapostels Paulus fand erstmals im Saarland im Pfarrheim Marpingen die Sonderausstellung „mensch paulus“ statt. Eröffnet wurde sie am 22. Aug. 2008 nach dem Abendgottesdienst. – Nach einer Einführung in das Leben und Wirken des Apostels Paulus durch Pastor Leo Hofmann konnten die Besucher sich selbst anhand der 18 Bild- und Texttafeln sowie Karten, Stadtmodelle und antike Schreibutensilien sich über die missionarische Wirksamkeit und die Schwerpunkte der „paulinischen Theologie“ informieren. Zur Eröffnung waren 56 Pfarrangehörige erschienen. Die Presse hat über dieses Ereignis berichtet. Auch das Fernsehen hat im „Aktuellen Bericht“ unter der Replik „Aus christlicher Sicht“ über diese Ausstellung berichtet. In einer Wort-Gottes-Feier hat die kfd am vergangenen Donnerstag noch einmal das Thema: „Paulus – Architekt der ersten christlichen Gemeinden“ zum Abschluss der Ausstellung aufgegriffen. Danach fand im Pfarrheim ein gemeinsames Frühstück statt mit anschließender Besichtigung. Insgesamt haben sich 294 Besucher/innen für die Paulus-Ausstellung interessiert. Auch eine Reihe auswärtiger Besucher waren darunter.
Wären nicht drei Schulklassen gekommen mit etwa 90 Schüler/innen, die erstaunliches Interesse und Wissbegier zeigten, dann wäre die Besucherzahl spärlich, wenn nicht gar blamabel und beschämend. Was ist der Grund für das mangelnde Interesse? An der Ausstellungsdauer und an den Öffnungszeiten kann es nicht gelegen haben. Ist die Bibel, das Wort Gottes, noch immer für viele Katholiken ein Tabu? Lässt das Interesse an religiöser Bildung viele Katholiken gleichgültig? Oder begegnen viele der Persönlichkeit des Paulus mit Vorurteilen, Skepsis und Ablehnung? Wie dem auch sei! Gottesdienstbesucher hören immer wieder: Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die: Römer – Korinther – Galater – Philipper etc. Müssten sich die Zuhörer nicht auch einmal fragen: Wer ist eigentlich dieser Paulus? Wie wird er – der Christenverfolger – zum unermüdlichen Glaubensverkündiger und Christuszeugen? Was war sein besonderes Anliegen? Wo und wie hat er die Botschaft von Jesus Christus verkündet? Was bedeutet der Apostel Paulus für uns Christen heute? Ich kann mein Bedauern und meine Enttäuschung über so wenig Interesse nicht verhehlen. Es tut mir Leid! – Manchmal frage ich mich: Hat es überhaupt Sinn, Planung, Mühe und Zeit zu investieren, wenn unsere Gemeinden so lustlos, interesselos und stumpf reagieren? Dann stelle ich mir die bange Frage: „Wie kann ein solches Christ-sein angesichts der kommenden Herausforderungen bestehen?“ Paulus hat damals offene Ohren und Zustimmung gefunden. Er ist aber auch auf Gleichgültigkeit, Ablehnung, ja sogar Verfolgung gestoßen. Vielleicht setzt sich das auch in unserer Zeit fort. Danken möchte ich allen Männern und Frauen – namentlich der Kolpingfamilie – für den Transport, für den Aufbau und Abbau der Ausstellung. Auch allen Gemeindemitgliedern, die während der Öffnungszeiten die Aufsicht übernommen haben sowie allen interessierten Besucher/innen ein herzliches „Dankeschön“!
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